Locken richtig pflegen: Warum Wellen und Locken andere Pflege brauchen, und was bald bei uns einzieht

Oct 5, 2026

Coming soon: Unsere neue Locken-Routine 🌀

Du hast Wellen oder Locken und das Gefühl, dass keine Pflege so richtig passt? Mal sind die Locken strohig, mal platt, und am nächsten Tag ist sowieso alles Frizz? Dann ist dieser Beitrag für dich. Wir erklären dir, warum Locken so eigen sind, was hinter der Curly Girl Method steckt und wie eine Routine aussieht, die wirklich funktioniert.

Und wir verraten dir schon jetzt: Bei SheCARE zieht bald eine eigene Locken-Linie ein.

Warum Locken anders sind

Locken sind keine Laune der Natur, sondern eine Frage der Form. Je stärker sich ein Haar dreht, desto schwerer gelangt das natürliche Öl der Kopfhaut (Talg) bis in die Spitzen. Bei glattem Haar rutscht es einfach die Strähne hinunter. Bei Locken bleibt es an jeder Biegung hängen.

Das hat drei Folgen:

  • Locken sind von Natur aus trockener, vor allem in den Längen und Spitzen.
  • Sie neigen zu Frizz. Trockenes Haar zieht Feuchtigkeit aus der Luft, quillt auf und kräuselt sich.
  • Sie sind empfindlicher. An den Biegungen brechen Locken leichter.

Deshalb brauchen Locken vor allem eines: Feuchtigkeit, Sanftheit und eine Pflege, die sie nicht beschwert.

Welcher Lockentyp bist du?

In der Lockenwelt hat sich eine einfache Einteilung durchgesetzt:

  • Typ 1: glattes Haar
  • Typ 2: Wellen. Von leichten S-Wellen (2A) bis zu deutlich gewellten Strähnen, die sich am Ende fast eindrehen (2C). Wellen werden oft unterschätzt und neigen dazu, schnell platt zu werden.
  • Typ 3: Locken. Von lockeren Korkenzieherlocken (3A) bis zu engen, federnden Spirallocken (3C).
  • Typ 4: Krause Locken. Sehr enge Zickzack- und Spirallocken, die besonders viel Feuchtigkeit brauchen.

Viele Frauen haben übrigens mehrere Typen auf dem Kopf, zum Beispiel Wellen am Oberkopf und Locken im Nacken. Das ist völlig normal.

Unsere neue Locken-Linie ist speziell für Typ 2 und Typ 3 entwickelt, also für Wellen und Locken. Genau diese Haartypen kommen bei vielen Marken zu kurz, weil die meisten Lockenprodukte für sehr krauses Haar gemacht und für feine Wellen schlicht zu schwer sind.

Was ist die Curly Girl Method?

Die Curly Girl Method (kurz CGM) wurde von der Friseurin Lorraine Massey bekannt gemacht und ist heute die Grundlage vieler Locken-Routinen. Die Idee: Locken brauchen keine aggressiven Inhaltsstoffe, sondern Feuchtigkeit und Sanftheit. Die wichtigsten Regeln:

  1. Keine Sulfate. Sulfate sind starke Reinigungsstoffe, die auch die natürlichen Öle auswaschen. Locken trocknen dadurch aus.
  2. Keine Silikone, die sich nicht auswaschen lassen. Silikone legen sich wie ein Film ums Haar. Das fühlt sich erst glatt an, kann sich aber ablagern, die Locken beschweren und Feuchtigkeit von innen fernhalten.
  3. Keine austrocknenden Alkohole in der Pflege.
  4. Keine Hitze im Übermaß und keine Bürste im trockenen Haar. Locken werden im nassen Zustand mit Fingern oder einem breiten Kamm entwirrt.

Viele Frauen merken schon nach wenigen Wochen mit der Methode, wie viel definierter, weicher und lockiger ihr Haar wird. Manche entdecken sogar zum ersten Mal, dass sie überhaupt Locken haben.

Die perfekte Locken-Routine in 3 Schritten

1. Sanft waschen
Ein sulfatfreies Shampoo reinigt Kopfhaut und Haar gründlich, ohne die natürlichen Öle zu entfernen. Konzentriere dich beim Waschen auf die Kopfhaut. Die Längen werden vom Schaum beim Ausspülen mitgereinigt.

2. Intensiv pflegen
Locken brauchen nach jeder Wäsche Feuchtigkeit. Ein Conditioner, eine Maske oder ein Leave-in versorgt die trockenen Längen, macht sie weich und bändigt Frizz. Entwirre deine Locken, während die Pflege im Haar ist, am besten mit den Fingern.

3. Stylen und definieren
Auf das noch nasse Haar ein leichtes Stylingprodukt geben und die Locken von unten nach oben kneten („scrunchen“). Dann an der Luft oder mit einem Diffusor trocknen lassen und nicht anfassen, bis sie ganz trocken sind.

Bonus: Auffrischen an Tag 2 und 3
Locken werden selten täglich gewaschen. Damit sie zwischen den Waschtagen nicht platt oder frizzig werden, hilft ein leichtes Spray: aufsprühen, scrunchen, fertig.

Die besten Inhaltsstoffe für Locken

  • Leinsamen: der Geheimtipp der Lockenwelt. Leinsamen-Gel kochen sich viele Lockenfans sogar selbst, weil es Locken natürlich definiert, ohne sie hart zu machen.
  • Aloe Vera: spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Kopfhaut.
  • Glycerin: zieht Feuchtigkeit ins Haar und hält sie dort.
  • Arganöl: nährt trockene Längen und glättet Frizz.
  • Reisprotein: stärkt die Strähnen und gibt Locken Sprungkraft zurück.

5 Tipps für schönere Locken, ab heute

  1. Mikrofaser-Handtuch oder Baumwoll-T-Shirt statt Frottee. Frotteehandtücher rauen die Haaroberfläche auf und machen Frizz.
  2. Nie trocken bürsten. Entwirren nur im nassen Haar mit Pflege, am besten mit den Fingern.
  3. Seidenkissenbezug oder Seidenscrunchie über Nacht. So reibt nichts, und die Locken halten länger.
  4. Pineapple-Methode: Die Locken nachts locker oben auf dem Kopf zusammenbinden. Am Morgen bleibt die Form erhalten.
  5. Geduld. Wer auf die Curly Girl Method umstellt, braucht oft ein paar Wochen, bis sich alte Silikonreste ausgewaschen haben und die Locken ihr volles Potenzial zeigen.

Coming soon: Unsere neue SheCARE Locken-Linie 🌀

Wir haben lange nach einer Locken-Pflege gesucht, die genau das kann, was wir in diesem Beitrag beschrieben haben. Jetzt ist es so weit. Bald findest du in unserem Shop eine komplette Locken-Routine in drei Schritten:

🫧 Curly Hair Shampoo
Sulfat- und silikonfrei, mit Leinsamen, Aloe Vera und Arganöl. Reinigt sanft und lässt die natürlichen Öle im Haar.

💧 3-in-1 Curly Hair Treatment
Ein Produkt statt drei: als Conditioner, Maske oder Leave-in. Mit Arganöl, Reisprotein und Leinsamen.

✨ Anti-Frizz Curly Hair Texture Mist
Für Day-2-Locken wie am Waschtag. Definiert und bändigt Frizz, ganz ohne Crunch.

Was die Linie besonders macht:

  • Sulfat- und silikonfrei, Curly-Girl-freundlich
  • Leinsamen in allen drei Produkten
  • Leicht, speziell für Wellen und Locken (Typ 2 und 3), damit auch feine Wellen nicht platt werden
  • Vegan

Häufige Fragen zur Lockenpflege

Wie oft sollte ich Locken waschen?
Das ist individuell. Viele mit Locken waschen zwei- bis dreimal pro Woche und frischen die Locken dazwischen mit einem leichten Spray auf.

Warum sind sulfatfreie Shampoos für Locken besser?
Sulfate reinigen sehr stark und waschen auch die natürlichen Öle aus, die Locken dringend brauchen. Sulfatfreie Shampoos reinigen sanfter und lassen die Locken weicher und definierter.

Kann ich die Curly Girl Method auch bei Wellen anwenden?
Ja, unbedingt. Gerade Wellen profitieren oft enorm. Wichtig sind leichte Produkte, damit die Wellen nicht beschwert werden.

Was hilft am besten gegen Frizz?
Feuchtigkeit. Frizz entsteht, wenn trockenes Haar Feuchtigkeit aus der Luft zieht. Gut gepflegte, durchfeuchtete Locken frizzen deutlich weniger.


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